Unsere Kassenbons sind unsere Stimmzettel. Die gute Seite des Kapitalismus ist, dass auf lange Sicht nur produziert wird, was nachgefragt wird. Das ist unsere Möglichkeit zu bestimmen, was und wie in Zukunft produziert werden soll. Unser Konsumverhalten heute bestimmt die Produktionsverfahren von morgen. Wir bieten Euch hier deshalb Informationen zu problematischen Auswirkungen unseres heutigen Konsums und unserer heutigen Produktionsverfahren sowie zu von uns als besonders problematisch eingeschätzten Großkonzernen.

Wegwerfgesellschafft

Eine der schlechten Seiten des Kapitalismus ist die Überproduktion. Entscheidungen über die Produktion werden nicht zentral geplant sondern dezentral von selbstständigen und weitestgehend unabhängigen Unternehmen getroffen. Erst im Nachhinein eines Produktionszyklus zeigt der Anklang auf dem Absatzmarkt inwieweit sich die Absatzplanungen mit der Nachfrage decken. Fehlkalkulationen führen dabei zu fatalen Überproduktionen. „Kein System in der Menschheitsgeschichte hat soviel Reichtum und Überfluss hervorgebracht und gleichzeitig derartiges Massenelend in seinem normalen und alltäglichen Funktionieren verkraftet und geduldet. Allein zwischen 1950-2000 hat sich der weltweit produzierte Reichtum versechsfacht. In demselben Zeitabschnitt sollen nach den Statistiken wertmäßig mehr Güter produziert worden sein als die Menschheit in den fünfunddreißigtausend Jahren zuvor produzierte und trotzdem lässt dieses Gesellschaftssystem Hunderte von Millionen Menschen verhungern.“ Wir stellen euch hier Beiträge zur Verfügung, die Entstehung und Auswirkungen von Überproduktion erklären.

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Monsanto

Monsanto ist ein Unternehmen, dass Biotechnologien zur Herstellung gentechnisch veränderter Feldfrüchte einsetzt und Breitbandherbizide mit dem Wirkstoff Glyphosat für die Landwirtschaft herstellt. Außerdem werden immer wieder Versuche laut bestimmtes Saatgut patentieren lassen zu wollen. Viele große Konzerne arbeiten mir Produkten von Monsanto, weshalb Gentechnik und Glyphosat, ohne dass wir es merken, fast täglich in unseren Einkaufskörben landen. Ihr findet hier deshalb Beiträge zu gesundheitlichen Auswirkungen von Glyphosat sowie dem Geschäft von Monsanto mit Patenten und Gentechnik.

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Nestlé

Nestlé ist der weltgrößte Nahrungsmittelkonzern. Gegen Nestlé wurden in den vergangenen Jahren jedoch immer wieder Vorwürfe laut. Diese erstreckten sich von der Verwendung gentechnisch veränderter Zutaten über Kinderarbeit, Menschenhandel und Zwangsarbeit bis hin zu Betrug, illegalen Preisabsprachen, Tierversuchen und Regenwaldzerstörung. Im Jahr 2012 kam die Dokumentation „Bottled Life – Nestlés Geschäfte mit dem Wasser in die Kinos, die sich mit der Vermarktung von in Flaschen abgefülltem Trinkwasser beschäftigt. 2015 sagte der Verwaltungsratschef  von Nestlé Peter Brabeck, dass Wasser kein Menschrecht sein sollte sondern einen Marktwert wie jedes andere Lebensmittel bräuchte. In Algerien und Pakistan hat Nestlé die Wassernutzungsrechte bereits erworben und lässt die Fabriken bewachen und einzäunen, während die Bevölkerung keinen Zugang zu diesem Wasser hat. Hier findet ihr Beiträge, die die Machenschaften von Nestlé aufdecken und die Konsequenzen für Menschen in der dritten Welt verdeutlichen.

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 Denkt ihr über so etwas nach oder ist euch das irgendwie egal? :D

Hier muss noch text hin

Fast alle Menschen auf dem Land und
in der Stadt ­haben inzwischen das Ackergift ­Glyphosat im Körper.

Wasser-Raubzug in Afrika durch Nestlé!! Der einheimischen Bevölkerung werden systematisch die Trinkwasserquellen unzugänglich gemacht und das wertvolle Naß abgefüllt...

Das schmutzige Geschäft mit der Schokolade. Die Kinderarbeit auf Afrikas Kakaofarmen machte 2010 Schlagzeilen, Schokoladenhersteller versprachen Hilfe. Ein Dokumentarfilmer hat die Projekte besucht – und dabei Baustellen und Blut entdeckt.

Was der Konsum mit uns macht

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